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Neu seit September 2026

KI-Assistenten per MCP mit CasaManager verbinden

Fragen Sie Claude nach Mietrückständen, Betriebskosten oder überfälligen Wartungen – und er antwortet aus Ihren eigenen Verwaltungsdaten. Sie bestimmen je Schlüssel, was er sehen darf.

MCP in der Immobilienverwaltung – kurz erklärt

Das Model Context Protocol (MCP) ist ein offener Standard, über den ein KI-Assistent Daten aus einer anderen Software abfragen darf – kontrolliert, mit einem Schlüssel und nur in dem Umfang, den Sie freigeben. CasaManager stellt dafür einen MCP-Server bereit; Ihr KI-Programm, etwa Claude Desktop, verbindet sich damit.

Für eine Hausverwaltung heißt das: Statt Mieterlisten, OPOS-Berichte und Wartungspläne zu exportieren und in einen Chat zu kopieren, stellen Sie die Frage direkt – und bekommen die Antwort aus den aktuellen Daten. Die Zahlen sind jedes Mal aktuell, und jeder Zugriff hängt an einem Schlüssel, den Sie jederzeit sperren können.

MCP ergänzt die KI, die schon in CasaManager steckt: Casa AI liest Rechnungen, Zählerstände und Schadensfotos an Ort und Stelle. Über MCP rechnet Ihr eigener Assistent frei mit Ihren Verwaltungsdaten – für Auswertungen, die kein fertiger Bericht vorsieht.

Wofür Verwaltungen den Assistenten einsetzen

Geschäftsführung

Kennzahlen über den ganzen Bestand auf Zuruf: durchschnittliche Nettokaltmiete je m², Leerstand, Erhöhungsspielraum nach § 558 BGB – ohne auf den Monatsbericht zu warten.

Buchhaltung

Wer ist im Rückstand, welche Posten sind offen, was zeigt das Mieterkonto im Soll-Ist-Vergleich? Der Assistent fasst zusammen, gebucht wird weiter in CasaManager.

Abrechnung

Vor dem Abrechnungslauf fragen, welche Betriebskosten nicht verteilt würden und warum – die Prüfbefunde des Abrechnungs-Assistenten, in normaler Sprache.

Objektbetreuung

Überfällige Wartungen und Aufgaben, laufende Aufträge und Dienstleisterverträge über alle Objekte – als eine Liste statt fünf Ansichten.

Mehr dazu im Ratgeber: MCP in der Immobilienverwaltung und KI in der Hausverwaltung: Einsatz, Grenzen, Datenschutz.

Fragen, die der Assistent beantwortet

In normaler Sprache – ohne Export, ohne Tabellen zusammenkopieren.

„Wie hoch ist die durchschnittliche Nettokaltmiete in den Objekten A und B?“

„Wo wurde die Miete seit drei Jahren nicht erhöht?“

„Welche Mieter sind im Rückstand, und seit wann?“

„Welche Betriebskosten würden in der Abrechnung nicht verteilt – und warum?“

„Welche Wartungen und Aufgaben sind überfällig?“

„Was würde die Nettokaltmiete bei +5 % bringen – und wo stößt das an die Kappungsgrenze?“

Worauf der Assistent zugreift

Jeder Bereich ist eine eigene Berechtigung. Ein Schlüssel sieht nur, was Sie ihm freigeben.

Bestand und Mieten

Gebäude, Einheiten mit Fläche und Belegung, laufende Mietverträge mit Nettokaltmiete, Vorauszahlungen und letzter Erhöhung. Dazu Kennzahlen je Gebäude, Vertrag und Quadratmeter – getrennt nach Wohnen, Gewerbe und Stellplätzen.

Zahlungen und Buchhaltung

Sollstellungen, Mietrückstände, das Mieterkonto mit Soll und Ist je Monat, offene Posten, Saldenliste, Eingangsrechnungen und Bankumsätze. IBANs sieht der Assistent nur mit den letzten vier Stellen.

Betriebskosten und Zähler

Betriebskosten je Gebäude und Jahr, Nebenkostenabrechnungen und Zählerstände – dazu die Prüfbefunde des Abrechnungs-Assistenten: welche Positionen nicht verteilt würden, mit Begründung.

Objektbetreuung

Wartungen, erbrachte Leistungen, Aufträge und Angebote, Dienstleister- und Versorgerverträge sowie überfällige Aufgaben.

Kontakte, Tickets, Dokumente

Kontakte ohne Bankverbindung, Tickets aus dem Portal und die Dokumentenliste – ohne Dateiinhalte.

Schreiben – nur mit Erlaubnis

Einen Aushang als Entwurf anlegen, den niemand sieht, bis Sie ihn aktivieren. Mit eigener Berechtigung Mietänderungen und Staffeln am Vertrag eintragen – ändert das bestehende Sollstellungen, fragt der Assistent Sie vorher. Buchungen ändert er nie.

In drei Schritten eingerichtet

Für Claude Desktop braucht es Node.js auf dem Rechner; die Browser- Konnektoren von claude.ai und ChatGPT werden derzeit nicht unterstützt.

1. Schlüssel anlegen

Unter Einstellungen → KI-Assistenten & API-Schlüssel legt ein Administrator einen Schlüssel an: Name, Zugriff („Nur lesen“ ist vorgewählt) und Laufzeit (12 Monate vorgewählt). Der Schlüssel erscheint genau einmal.

2. Assistenten verbinden

Für Claude Desktop zeigt die Seite den fertigen Eintrag für die Konfigurationsdatei, für Claude Code einen fertigen Befehl. Andere MCP-Programme bekommen Server-Adresse und Kopfeintrag.

3. Fragen stellen

Der Assistent beantwortet Ihre Fragen direkt aus Ihren CasaManager-Daten – und nur aus den Bereichen, die der Schlüssel freigibt.

Sicherheit: Sie behalten die Kontrolle

Jeder Schlüssel gehört zu genau einem Konto und sieht nur, was seine Berechtigungen erlauben – einzeln wählbar, von „Gebäude und Einheiten lesen“ bis „Mietänderungen eintragen“

Laufzeit von 3, 6 oder 12 Monaten, eigenes Datum oder unbegrenzt – nach Ablauf lehnt CasaManager jede Anfrage ab

„Zuletzt genutzt“ zeigt, wann ein Schlüssel verwendet wurde; „Sperren“ nimmt ihm sofort jeden Zugriff

Was ein Assistent anlegt, steht mit dem Schlüssel als Handelndem im Änderungsprotokoll

CasaManager speichert den Schlüssel nicht lesbar; anlegen und sperren dürfen nur Administratoren

Wichtig für den Datenschutz: Was der Assistent liest, übermittelt Ihr KI-Programm an dessen Anbieter. Klären Sie vorher mit Ihrem Datenschutzbeauftragten, ob ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit dem Anbieter besteht.

FAQ zu KI und MCP in der Immobilienverwaltung

Antworten zur Anbindung, zu Berechtigungen und zum Datenschutz.

Schnelle Antworten auf Fragen, für die man sonst mehrere Listen zusammenführen müsste: Mietkennzahlen je Objekt, Rückstände, Erhöhungsspielraum, nicht verteilbare Betriebskosten oder überfällige Wartungen. Der Assistent holt die Zahlen jedes Mal aktuell aus CasaManager – ohne Export und ohne Copy-and-Paste – und sieht nur die Bereiche, die Sie seinem Schlüssel freigeben.

MCP (Model Context Protocol) ist ein offener Standard, über den KI-Assistenten wie Claude auf externe Programme zugreifen. CasaManager bietet einen MCP-Server an: Ihr KI-Assistent fragt darüber Ihre Verwaltungsdaten ab, statt dass Sie Zahlen heraussuchen und in den Chat kopieren.

Claude Desktop und Claude Code – für beide zeigt CasaManager einen fertigen Eintrag bzw. Befehl – sowie andere Programme, die einen MCP-Server über HTTP mit eigenem Kopfeintrag („Authorization: Bearer“) anbinden. Die Konnektoren von claude.ai und ChatGPT im Browser verlangen eine Anmeldung per OAuth; die bietet CasaManager derzeit nicht an.

Mit den passenden Berechtigungen: Gebäude, Einheiten und laufende Mietverträge mit Mietkennzahlen; Sollstellungen, Mietrückstände, Mieterkonten, offene Posten, Saldenliste, Eingangsrechnungen und Bankumsätze; Betriebskosten, Nebenkostenabrechnungen und Zählerstände; Wartungen, Leistungen, Aufträge, Verträge und überfällige Aufgaben; Kontakte, Tickets und die Dokumentenliste. Dateiinhalte und Bankverbindungen von Kontakten liest er nicht, IBANs von Bankumsätzen nur mit den letzten vier Stellen.

Nur in zwei eng begrenzten Fällen und nur mit eigener Berechtigung: Er legt einen Aushang als Entwurf an, der unsichtbar bleibt, bis Sie ihn prüfen und aktivieren. Und er trägt Mietänderungen und Staffeln am Mietvertrag ein – würde das bestehende Sollstellungen ändern, lehnt CasaManager ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung ab. Buchungen ändert der Assistent nicht.

Er liest die Prüfbefunde des Abrechnungs-Assistenten: Positionen, die in der Abrechnung nicht verteilt würden, jeweils mit Begründung, und die Gegenrechnung der Instandhaltungsrücklage. So fragen Sie vor dem Abrechnungslauf einfach, wo es hakt.

Was der Assistent liest – auch Namen, Mieten und Kontoumsätze –, übermittelt Ihr KI-Programm an dessen Anbieter, etwa Anthropic oder OpenAI. Das ist eine Weitergabe personenbezogener Daten, für die Sie als Verwalter verantwortlich sind: Klären Sie vorher mit Ihrem Datenschutzbeauftragten, ob ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit dem Anbieter besteht. CasaManager begrenzt die Weitergabe über Berechtigungen je Schlüssel, Laufzeit und sofortiges Sperren.

Casa AI ist der in CasaManager eingebaute Assistent: Er beantwortet Bedienfragen aus dem Handbuch und wertet Fotos von Schäden und Zählern aus. Über MCP binden Sie dagegen Ihren eigenen KI-Assistenten an, der mit Ihren Verwaltungsdaten rechnet und auswertet.

Nein. Die Anbindung ist Teil von CasaManager, ohne Modul-Aufpreis. Ihr KI-Programm selbst rechnen Sie direkt mit dessen Anbieter ab.

Passende Funktionen

Die Bereiche, aus denen der Assistent seine Antworten holt.

Ratgeber: MCP in der Immobilienverwaltung

Wie MCP funktioniert, welche Fragen es beantwortet und was bei Rechten und Datenschutz gilt.

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Ratgeber: KI in der Hausverwaltung

Wo KI heute entlastet, wo der Mensch entscheidet und was DSGVO und KI-Verordnung verlangen.

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Casa AI

Der eingebaute Assistent: Bedienfragen aus dem Handbuch, Schadensfotos und Zählerstände per Foto.

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Mieterhöhung

Erhöhungspotential nach § 558 BGB, Mietspiegel und Schreiben – dieselbe Rechnung, die der Assistent abfragt.

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Buchhaltung

Sollstellungen, Mieterkonten, offene Posten und Saldenliste – die Daten hinter den Antworten.

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Schnittstellen

DATEV, bved, SEPA, CAMT – und der MCP-Server für KI-Assistenten.

Mehr erfahren

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